www.urologie.hexal.deWelche Untersuchungen führt der Urologe durch?
Tastuntersuchung (Digitale rektale Untersuchung)
Der Arzt kann mit einer Tastuntersuchung am Enddarm die Größe und Beschaffenheit der Prostata beurteilen. Diese Untersuchung ist einfach, schnell, schmerzlos und völlig harmlos. Sie liefert erste Anhaltspunkte bei Erkrankungen der Prostata.

Laboruntersuchungen
- Blut-Untersuchungen,
z. B. PSA-Bestimmung: Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) ist ein
Eiweißstoff, der bei jedem Mann in den Prostatadrüsen gebildet
wird. In der krebskranken Prostata wird vermehrt PSA gebildet. Deshalb
kann der PSA-Blutspiegel Hinweise auf Prostatakrebs
geben.
- Urinuntersuchungen, z. B. Urinstatus und Urinsediment, dienen u.a. zum Ausschluss eines Harnwegsinfektes.
Uroflowmetrie
Bei dieser Untersuchung wird die beim Wasserlassen erreichte Urinmenge pro Sekunde gemessen.

Restharnbestimmung
Die Bestimmung des Restharnvolumens erfolgt nach einer Näherungsformel, bei der die individuelle Größe der Harnblase in die Berechnung einbezogen wird.
Uro-Sonographie
Mit der Ultraschalluntersuchung des Unterbauches kann man die Größe der Prostata sichtbar machen und auch Tumore oder Steinbildungen im Urogenitaltrakt aufspüren.





